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Mein Wechsel auf den Yamaha RX-A2060 AV-Receiver

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yamaha rx-a2060 pascal betke Heute möchte ich von meinem Wechsel vom Denon AVR-X1200W zum Yamaha RX-A2060 AV-Receiver berichten. Vor einem Jahr bin ich ja im Grunde dem Audiowahn verfallen und hatte mir Stück für Stück eine schöne Musik- und Heimkinoanlage aufgebaut bzw. bin ich noch dabei.
Der Center fehlt noch, kommt aber wahrscheinlich nächstes Jahr. Die Augen sind auf eBay-Kleinanzeigen gerichtet.

Nun hatte ich mir ja zu Anfang den Denon AVR-X1200W gekauft. In Sachen Preis-Leistung denke ich ist bzw. war er ungeschlagen. Mittlerweile gibt es den Nachfolger Denon AVR-X1300W.
Dieser hat meines Erachtens nach aber nur minimale Neuerungen.

So richtig was Vergleichbares gibt es da von den Konkurenten wie beispielsweise Yamaha gar nicht.
Meist waren die dann Ausstattungsmäßig dem Denon unterlegen. Das Ganze ging dann allerdings auf die Qualität des Gerätes.
Vergleicht man einen Denon mit einem Yamaha merkt man schon, dass der Yamaha etwas wertiger aufgebaut ist. Ganz zu schweigen von der Aventage Serie von Yamaha.
Hier wird ja sehr auf die Qualität der Bauteile und der Haptik geachtet.

Der Yamaha RX-A2060

Eben so einen Yamaha habe ich mir jetzt geholt. Nämlich einen Yamaha RX-A2060. Aber warum eigentlich?
Nun, ich hatte mir schlicht „mehr“ von dem riesen AV-Receiver versprochen. „Mehr Klang“, „besser Klang“, „mehr Druck“.
Naja was soll ich sagen, die Ernüchterung kam schon als ich das riesen Gerät aufgebaut habe.

yamaha rxa2060 denon x1200 vergleich Eigentlich ist mir das Gerät schon optisch viel zu groß und sperrig. Gefühlt ist es ein vielfaches größer als der Denon AVR-X1200W. Naja was heißt gefühlt, der Yamaha Receiver IST deutlich größer als der kleine Denon.
Also wer Platzprobleme hat, sollte sich darüber auch Gedanken machen!
Ok da hätte man sich ja auch im Vorwege schlau machen und das Ganze ausmessen können. Ja schon richtig, habe ich aber nicht. Um so größer war dann die Überraschung.
Naja, also habe ich dann alles vom „alten“ kleinen Denon abgezogen und an den neuen Yamaha angeschlossen. Beim ersten Start wurden die WLAN-Einstellungen von meinem iPhone auf den Receiver übertragen.
Das wurde auch schon so beim Denon gemacht. Fand ich schon damals nicht schlecht, muss man so die ganzen Daten nicht extra umständlich mit der Fernbedienung eintippen.

Als die Verbindung also stand, kam….nichts. Also es kam im Grunde nur das Hintergrundbild von Yamaha. Das war alles. Kein Einrichtungsassistent, keine Hinweise, nichts.
Das kannte ich von dem Denon anders. Hatte man hier doch sogar einen Einrichtungsassitenten, der einem dabei geholfen hatte, den Receiver für den ersten Gebrauch korrekt
einzustellen und vor allem die Lautsprecher „nach Anleitung“ einzumessen. Das fehlte leider hier bei dem Yamaha gänzlich. Also es ist zwar schön, dass man bei dem Yamaha
eigentlich alles erdenkliche nach seinen eigenen Bedürfnissen einstellen kann, aber so ein erster Assistent der einem durch die Einrichtung hilft, hätte ich jetzt schon erwartet.
Also das war schon ziemlich ernüchternd.

Das Einmessen der Lautsprecher

Nützt ja nichts, also erstmal in den Optionen zurechtfinden und das Einmessen der Lautsprecher starten. Das ging meiner Meinung nach sogar fixer als beim Denon. Hier beim Yamaha kann man sogar auswählen wieviele Punkte man einmessen möchte. Zum Beispiel nur an einem Hörplatz, oder eine Mehrpunktmessung um auch die Nebenplätze auf dem Sofa mit einmessen zu können. Beim Denon mit Audyssey konnte man nur eine Mehrpunktmessung durchführen. Zumindest im Assistenten.

War das alles erledigt, kann man sich das Messergebnis anschauen. Hier war dann schon der erste Fehler den der 2060 gefunden haben will. Die Phasen an den Surround Lautsprechern sollten vertauscht sein. Konnte ich nicht nachvollziehen, waren die doch in Ordnung verkabelt. Kurzes Googlen ergab, dass Yamaha gerne mal eine falsche Phase erkennt, wenn man sich wirklich sicher ist, dass alles korrekt angeschlossen ist, kann man diese Warnung ignorieren und das Einmessen beenden.

yamaha rxa2060 denon x1200 rueckseite Wie eben schon geschrieben, kann man sich nach dem Einmessen das Ergebnis anschauen. Also die eingemessene Lautstärke und die Abstände der Lautsprecher zur Hörposition. Im Gegensatz zum Denon waren die Abstände zumindest von den Surroundboxen deutlich abweichend. Auch hier habe ich gelesen, dass das wohl normal sei?!

Zum Testen nehme ich ganz gerne entweder Elektronische Musik oder auch „Adele – I Miss You“, da dort auch Bässe drin sind. Vor allem bei dem Lied von Adele geht es recht tief. Und als Film meistens Soldat James Ryan. Die ersten 20 Minuten des Films sind schon recht Bassig, wenn die Bomben explodieren etc. Nun ja, was soll ich sagen? Irgendwie fehlte der Bass! Wo war der Druck? Selbst bei eingeschaltetem Subwoofer war am Hörplatz wenig Bass „zu spüren“. Woran das generell liegt, werde ich noch mal gesondert in einem Artikel veröffentlichen. Ich habe jetzt erstmal bisschen an den vielen Klangeinstellmöglichkeiten des Yamahas rumgespielt und bin vor erst auf ein akzeptables Ergebnis gekommen.
Ganz zufrieden bin ich aber noch nicht, aber das liegt wohl eher an dem „Bassloch“ in meinem Raum. Wie gesagt, dazu später mehr.

Die App – AV CONTROLLER

Mein größter Beweggrund zum Wechsel war eigentlich die App vom Denon die den Denon Receiver öfter nicht gefunden hatte. Und die vermeintliche mehr Leistung vom Yamaha. Letzteres kann ich sagen, ist irgendwie nebensächlich. Ich habe von der „Mehrleistung“ nichts gemerkt. Dazu aber nochmal gesondert einen Artikel.

yamaha av controller app Die tolle App von Yamaha ist wirklich gut, man hat hier viele Einstellmöglichkeiten und einige DSP-Programme, welche man auch noch für sich selbst einstellen kann. Das gibt es bei Denon aufgrund von Audyssey so nicht. Hier muss man seine eingemessenen Ergebnisse hinnehmen und kann nichts mehr einstellen. Aber kommen wir zurück zur App. Ja sie ist ganz toll, aber was muss ich jetzt schon wieder erleben? Die App findet sporadisch den Receiver nicht! Der größte Grund, weshalb ich von Denon auf Yamaha gewechselt habe und ich habe im Grunde das selbe Problem wieder. Erst ein Ziehen des Stromsteckers bringt Abhilfe und der Receiver wird wieder korrekt von der App gefunden. Besteht aber einmal eine Internetverbindung am Receiver, ist diese sehr stabil. Also Verbindungsabbrüche in dieser Ordnung habe ich noch keine gehabt.

Ich hatte dann eine feste IP-Adresse außerhalb von DHCP eingerichtet und nochmal alle Netzwerkeinstellungen per Hand in den Receiver eingetippt (umständlich mit der Fernbedienung), aber das brachte leider nur eine minimale Besserung.
Network-Standby ist natürlich auch eingeschaltet 😉

Es gibt die Funktion, dass sich der Receiver nach (meinen eingestellten) 20 Minuten ausschaltet, sofern der Receiver kein Signal mehr bekommt. Meist war es dann danach, dass der Receiver nicht mehr gefunden wurde. Müsste ich mal beobachten. Vor erst habe ich diese Funktion auf 4 Stunden gestellt. Bisher wird der Receiver also gefunden. Die neuste Firmware ist selbstverständlich auch aufgespielt worden. Heutiger Stand: 1.26

Die Fernbedienung

Die Fernbedienung des Yamaha RX-A2060 macht einen deutlich wertigeren Eindruck als die des Denon Receivers. Sie liegt ganz gut in der Hand, aber sobald man an die oberen Knöpfe der Fernbedienung kommen möchte wird die Fernbedienung doch etwas unhandlich und man hat Angst, dass sie einem aus der Hand nach unten wegrutscht. Leider ist die Tastatur nicht beleuchtet. Also wenn man mal im dunklen (eigentlich ja üblich wenn man einen Film schaut) Raum sitzt, kann man eigentlich nichts sehen an der Fernbedienung. Ansonsten hat sie alle Funktionen die man benötigt und mehr. Hatte die Fernbedienung von Denon aber auch.

Was mir noch aufgefallen ist: Die Fernbedienung brauch immer direkten „Sichtkontakt“ zum Receiver. Also wenn man die Fernbedienung nun nicht gerade direkt auf die Front des Receivers richtet, sondern bisschen seitlich passiert nichts.
An die Fernbedienung meines Samsung Fernsehers kommen beide nicht ran. Die finde ich nämlich ziemlich wertig!

Fazit

Kommen wir zum Fazit meines Wechsels von Denon zu Yamaha. Vorweg kann man eigentlich sagen: Das Gras ist auf der anderen Seite auch nicht grüner! Ja, der Yamaha RX-A2060 hat deutlich mehr Leistung als der Denon AVR-X1200W, allerdings sind das eigentlich richten sich die beiden Geräte auch an zwei verschiedenen Personengruppen. Der Yamaha ist was für Menschen die gerne Qualität und High End haben möchten. Der Denon ist halt DAS Einsteigergerät. Um die Anschlussvielfalt und Technik wie beim Denon zu bekommen, muss man bei allen anderen Hersteller deutlich tiefer in die Tasche greifen. So auch bei Yamaha.

yamaha rx-a2060 pascal betke Wenn man nach dem Einmessen der Lautsprecher noch weitere Einstellmöglichkeiten haben möchte, der ist bei Yamaha richtig. Hier lässt sich eigentlich nahezu alles nach seinen Bedürfnissen einstellen. Die DSP-Programme sind auch ganz nett, vor allem beim schauen von Filmen (meist verwende ich Sc-Fi). Wer sich mit dem Eingemessenen zufrieden gibt, dem wird dann halt auch ein Denon reichen. Was Audyssey wohl besser macht, ist den Subwoofer einmessen. Wer dann noch einen größeren Denon hat, wie zum Beispiel den Denon AVR-X4300H der hat dann auch Audyssey XT32, welches nochmal deutlich besser arbeiten soll.

Wer allerdings auf Qualität wert legt, der ist bei der Aventage-Serie von Yamaha genau richtig. Hier wird nämlich auf die Qualität der Receiver geachtet. Die Front ist komplett aus Aluminium. Die Drehregler sind aus Aluminium und fühlen sich sehr schön an. Die gedämpfte Klappe an der Front ist ebenfalls aus Aluminium und sehr massiv. Nichts kratzt und wackelt.

Das sieht bei Denon leider recht anders aus. Ich weiß jetzt nicht wie die Qualität bei den höherpreisigen Modellen ist, aber ich schätze mal ähnlich wie die vom Denon X1200. Dort ist alles aus Kunststoff. Die Drehregler fühlen sich sehr billig an und man hat Angst das man sie kaputt drückt. Aber gut, es ist halt „nur“ ein Einsteigermodell.

Nur die Apps der beiden Geräte sind beide nicht besonders. Wie oben schon geschrieben, kann man sehr viel in der App vom Yamaha einstellen, was man bei der App vom Denon wegen Audyssey nicht kann. Allerdings finden beide Apps die Geräte sporadisch nicht. Ob es jetzt am Gerät oder an meinem Router (übrigens eine Easybox 804 von Vodafone) liegt, weiß ich nicht.

Die Größe und das Gewicht des Yamahas spielen natürlich auch eine Rolle. Hier sollte man sich vorher schlau machen, ob das Gerät in bzw. auf das gewünschte Möbel passt.

Im Großen und Ganzen ist der Yamaha RX-A2060 in meinen Augen OK, aber mir hätte im Nachhinein vorerst auch der Denon AVR-X1200W gereicht. Wahrscheinlich habe ich auch wieder nur zuviel erwartet und bin deshalb etwas enttäuscht…

Wer mich und meinen Blog unterstützen möchte

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Eure Erfahrungen

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Yamaha RX-A2060 AV-Receiver? Konntet ihr schon welche machen?

Schreibt es mir in die Kommentare.

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Autor: Pascal

Codefieber.de wird von Pascal Betke geführt, administriert und gestaltet. Alle Inhalte sind persönlich von mir ausgewählt und erstellt, nach bestem Gewissen und Können, was die Möglichkeit von Fehlern nicht ausschließt.

10 Kommentare

  1. avatar

    Hallo Pascal,

    ein schön geschriebener Erfahrungsbericht – wenn ich auch diverse Einschränkungen mitgeben muss, bzw. erkenne.
    Auch wenn Du generelle Unterscheide der beiden „Marken“ gut erkannt und ohne größere Wertung zur ein oder anderen Marke beschrieben hast – z.B. was die Verarbeitung, die Qualität des verwendeten Materials betrifft – so vergleichst Du hier doch ein absolutes Einsteigermodell mit dem zweitgrößten Modell von Yamaha – der eher schon in der Oberklasse/Referenz einzustufen ist. Dieser Umstieg ist sicher seltener als z.B. ein Wechsel innerhalb der gleichen Preisklasse oder sagen wir, in die nächst höhere Klasse (im Denon-Fall also zum x2200 oder x3300). Natürlich bringt ein Sprung von gut 1.000 Euro Listenpreis auch andere Dimensionen der Abmessungen mit sich und einen gewaltigen Sprung bei der Ausstattung (auf die Du z.B. gar nicht eingehst).

    Wirklich überrascht war ich von der Aussage mit dem zunächst fehlenden Bass. Der 2060 korrigiert mittlerweile bis auf 15 Hz herunter , bzw. berücksichtigt dies in der Einmessung – bei früheren Modellen war das Bassmanagement immer ein Manko der Yamahas, das in der Regel mit Einsatz eines separatem Bass-EQ (Antimode) eh am Besten in den Griff zu bekommen war (Hersteller-Unabhängig)…

    Auch beim Einmessen habe ich andere Erfahrungen gemacht: Hier war der der RX-A1060 der erste AVR, den ich je hatte, der wirklich jeden Kanal korrekt erkannt hat, die Entfernungen passten auf Anhieb genau und auch die Pegel wurden sehr genau angepasst (Nachgemessen mit einem einfachen SPL-Meter von Voltcraft)

    Ich selbst bin vor 4 Jahren nach langer Zeit mit Denon auf Yamaha umgestiegen und konnte mit dem ersten (RX-V 751) und auch mit dem letzten RX-A 1040 deutlich sagen : lohnte sich….

    Ein paar Aussagen zu Deinen verwendeten Lautsprechern und Raumgröße wäre sicherlich auch hilfreich zur Beurteilung oder zum Nachvollziehen gewesen…ich bin mir sicher , gerade aufgrund des Einmess-Systems mit Winkeleinmessung müsstest Du ein deutlich besseres Klangbild zaubern können als mit dem kleinen Denon.
    Stereo mal ganz außen vor – da liegen sicherlich Welten zwischen den Geräten 🙂

    Ich möchte im Frühjahr auf den 2060 umsteigen und freue mich wie bolle! Aufgrund der bisherigen Erfahrungen bleiben auch diesesmal die Denon stehen. Qualität, Verarbeitung, Stereo-Klang und die tollen DSPs haben mich wirklich überzeugt bei den Yamahas …

    Dies nur als kurzes Mini-Feedback…Insgesamt war Dein Bericht schön zu lesen 1

    Achso – nicht zu vergessen: Doch : Yamaha bietet vergleichbare Einsteigermodelle ! Nimm zum Beispiel den kleinsten aus der Aventage Reihe, den RX-A720 oder den RX-V 781, 681, 581….
    Und nein – ich bin bei Leibe kein Yamaha Fanboy 🙂 Ich habe mit Pioneer AVR gestartet, war Jahre bei Denon und habe mit Yamaha nun das gefunden, was mir ganz individuell am besten gefällt im AVR Bereich…Ich glaube letztendlich hilft da nur selbst ausprobieren (am besten mit den gleichen Lautsprechern im gleichen Raum) , mal jährlich den AVR in der gleichen Preisklasse zu wechseln….Bin mir sicher, auch Du wirst Dein „wow“ finden und DEN Sprung, den Du erwartest 🙂
    Alles Gute , grüße aus Lübeck und rutsch gut rein!
    Carsten

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      Hallo Carsten,

      vielen lieben Dank für deinen sehr ausführlichen Kommentar! Es freut mich zu hören, dass dir mein Beitrag im großen und ganzen gefällt.
      Ich bin beileibe auch kein Profi, weshalb du mir deine angesprochenen Schnitzer bitte verzeihen magst 😉

      Was den Bass des Yamahas angeht, so scheint es, dass ich in meinem Raum (übrigens eine ÄUßERST schlechte Aufstellung momentan) ein Bassloch habe. Zumindest dort wo ich sitze.
      Erhöhe ich meinen Kopf, wird der Bass auf jeden Fall hörbar besser. Ich weiß noch nicht genau wie ich das verbessern kann, außer ich setze mich eventuell weiter nach hinten im Raum. Verschiebe also meine Sitz- bzw. Hörposition.
      Beim Denon war der Bass einfach präsenter (hier habe ich sogar Vibrationen im Sofa gespürt, diese spüre ich beim Yamaha deutlich weniger).
      Allerdings waren auch die Surround-Lautsprecher beim Denon lauter, was mich schon damals etwas gewundert hat. Hier habe ich dann beim Yamaha die Lautsprecher minimal angehoben.

      Ein Antimode habe ich noch nicht ausprobiert, wäre aber vielleicht mal eine Idee. Das Bassloch soll man damit aber wohl nicht „auslöschen“ können.

      Meine verwendeten Lautsprecher sind jetzt die Elac 247.3 (und hinten meine alten AIWA SX-LEM 70) geworden (übrigens wollte ich dazu noch mal einen gesonderten Beitrag schreiben).

      Zu dem Vergleichsmodellen kann ich nur sagen, dass ich kein anderes Modell gefunden habe, welches zu dem damaligen Preis vom Denon mithalten konnte. Ich hatte damals 360€ bezahlt, was sicher ein top Angebot war.
      Aber mit diesem Preis muss sich dann ein Yamaha messen. Meist waren diese (deutlich) teurer oder hatten weniger Anschlüsse oder sogar „nur“ 5.1 statt 7.2.
      Ich hatte dazu mal einen Artikel geschrieben: http://www.codefieber.de/hifi/neuen-av-receiver-kaufen-welchen-receiver-genau-denon-oder-yamaha-4344
      Hier hatte der vergleichbare RX-V479 von Yamaha nur 5.1, weniger Anschlüsse und sogar nur 2 Ein- und Ausgänge die HDCP 2.2 konnten. Der Denon konnte mit allen HDMI-Eingängen HDCP 2.2 verarbeiten.
      Und – aber das ist nur nörgeln auf hohem Niveau – der Denon hatte einen extra Kaltgerätestecker. 😀

      Viele Grüße zurück,

      Pascal

  2. avatar

    Hi, hast Du denn auch die Einstellungen über den DSP resp. Equalizer eingestellt?? Ich denke, das wird der kleine Denon nicht haben und Du solltest den Klang von dem Yama darüber Deinen Wünschen nach anpassen. Sonst klingt das Gerät wie alle hochpreisigen sehr neutral, wenn nicht sogar flach und flau.

    • avatar

      Hi, danke für deinen Kommentar.
      Nein am Equalizer habe ich noch nichts eingestellt. Damit muss ich mich noch mal etwas näher beschäftigen. Momentan läuft auch oftmals bei Musik der Subwoofer mit und dann ist das soweit ok. Aber ich glaube auch, dass ich einfach in einem Bassloch (ziemlich in der Raummitte) sitze, weshalb der Bass dort nicht so richtig ankommt. Ich schätze mal da hat das Audyssey einfach besser eingemessen.

      Viele Grüße, Pascal

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        Hallo Pascal,

        ich denke nicht, dass es so ein Bassloch wirklich so ausgeprägt gibt. Ich habe sogar einmal einen Yamaha Receiver zurückgegeben, eben wegen dem flachen Klang. Um so schlimmer war es, als ich merkte, es liegt an den EQ Einstellungen. Alle Geräte klingen recht flach. Ohne den EQ einzustellen, gibt es keinen Bass. Bei Onkyo das gleiche. Bei Pioneer das gleiche.

        Wenn Du den EQ einstellst, was ziemlich einfach geht, wirst Du dich wundern, was aus dem Gerät herauskommt. Machs einmal – sonst hast Du so viel Geld ausgegeben, ohne das wunderbare Gerät richtig nutzen zu können.

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          Hallo Lea,

          also YPAO Volume, Adaptive DRC und Enhancer sind an, falls du die meinst. Oder meinst du richtig die Kurven der Lautsprecher anpassen?

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            Hi, hier siehst Du, wie du die gemessenen Werte in den manuellen EQ übernehmen und editieren kannst. Da musst Du die Werte für die unteren Frequenzen verstärken.

            PS: Schreib mir mal eine Mail, das musst Du ja alles nicht veröffentlichen…

            LeaChr@Gmx.De

            https://www.youtube.com/watch?v=TFX6hadXkEw&t=1121s

            Ab Minute 10:50 kannst Du sehen, wie du den Klang für Dich einstellst. Tiefen Mitten Höhen. Dann hat er auch mächtig rumms nachher. Ganz wie Du willst. Kein neuer Verstärer (ich hatte hier Pioneer, Onkyo und jetzt wieder Yamaha) hat nach dem Einmessen einen besonders prallen Klang.

          • avatar

            Hi Lea,

            vielen Dank für deine Hilfe! Ich schaue mir das im Video mal genauer an und probiere mal bisschen rum. Wenn ich nicht weiterkomme, melde ich mich bei dir.

            Viele Grüße, Pascal

  3. avatar

    Also ich kann diesen Hammer Receiver auch nur empfehlen. Der Sound ist der Hammer und in Zone2 und 3 hab ich endlich meine Deckenlautsprecher aktivieren können.Genial:-)

    Hab ihn zwar erst seit ein paar Tagen aber bin nicht mehr weg von dem Ding….

    Muss noch einiges ausprobieren aber der erste Eindruck ist überwältigend!!

  4. avatar

    Hallo
    Habe Yamaha Geräte seit etwa 12 Jahren. Angefangen hat alles mit einem schlichten RX-V 361 über 459 weiter mit 650 und heute RX-V 673. Nun war auch ich beim überlegen auf die RX-A Reihe zu wechseln. RX-(A) für Audio, klang verlockend da ich den Yamaha viel für Musik nutze. Habe mir die 20er und 30er Serie angeschaut und natürlich Probe gehört. Die unglaubliche Größe dieser Geräte schockt erst einmal. Da braucht man richtig Platz. War der erste Grund zu erneuter Überlegung. Klar ist, diese Geräte sind Top verarbeitet und machen was her.
    Wäre der klangliche Nutzen die Investition wert ? Mein RX-V 673 ist 3 Jahre alt (war einer der letzten die Neu zu bekommen waren). Beim Verkauf bekommt man nur noch einen Bruchteil vom Neupreis. Würde bedeuten ca. 1000 Euro zusätzlich investieren. Der klangliche Gewinn ist für das Auge meistens höher als für das Ohr.
    Mein Gehirn hätte es garantiert beruhigt (unbedingt haben wollen).
    Aus meiner Sicht ist der klangliche Gewinn niedriger als man erhofft oder sich einreden möchte.
    In der Stereo Wiedergabe konnte ich nicht den erwarteten Klangvorteil ausmachen.
    So komme ich zu dem Schluß das die 600 Serie von Yamaha ausreichend Power und Klang mitbringt .
    Habe auch viele Jahre mit reinen Stereoverstärkern experimentiert und bin nie zum endgültigem Ergebnis gekommen. Irgend wann bekommt man die Einsicht das mehr Klang kaum noch machbar bzw hörbar ist.
    In Boxen zu investieren (bis zu einem vertretbarem Preis) halte ich für eher sinnvoll. Bei mir sind es B&W-CM5 und Heco Celan.
    Gruß wolfgang

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