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Mein Fazit zum iPhone 6 und wie ich es finde

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IMG_9405_5472 x 3648_flickr_01-2 Wie in meinen letzten Beiträgen geschrieben, habe ich mir nun nach 3 Jahren Android das iPhone 6 gekauft und wollte nun mal ein Fazit nach 4 Wochen iPhone-Nutzung schreiben.

Wo fangen wir da am besten an? Ich denke erstmal bei dem Design und dann kommen wir zur Software (iOS).

Wie ich die iPhone Hardware finde

Rein optisch gefällt mir das iPhone äußerst gut. Ich habe die Spacegrey Version genommen und es ist Designtechnisch mit dem Aluminiumunibody schlicht gehalten. Die abgerundeten Ecken machen das Handy zu einem wahren Handschmeichler. Allerdings auch extrem rutschig. Das dünne Gehäuse trägt ebenfalls dazu bei, dass einem das Telefon eventuell aus der Hand rutscht.
Ist mir aber bisher glücklicherweise noch nicht passiert. Hilfreich gegen das aus der Hand rutschen, kann eine Hülle sein. Auch ich habe so eine sehr dünne Silikonhülle um das Handy gemacht. Sie schützt zwar wahrscheinlich nicht bei einem Sturz aus der Hand, aber es macht das Handy deutlich griffiger und schützt zumindest vor unschönen Kratzern. Die Kameralinse ist allerdings bei dem von mir genutzten Silikon Case nicht geschützt. Also immer schön vorsichtig aus der Hand legen!

Gewöhnungsbedürftig war der Umstieg von einem Samsunggerät auf Apples iPhone schon. Denn das Samsung Galaxy S Advance hat am unteren Gehäuse 3 Tasten. Vor allem die rechte fand ich sehr praktisch, denn damit kam man in Apps und Webseiten super zurück bzw. konnte Ersteres dann auch einfach beenden. Das iPhone hat nur den einen bekannten „Homebutton“. Die ersten Tage habe ich also immer rechts neben den Button gedrückt und nichts passierte. Mittlerweile habe ich mich aber so an die Funktionsweise vom iPhone gewöhnt, dass dies nicht mehr passiert.

Praktisch ist in meinen Augen auch der „Mute“-Schalter auf der linken Seite. Über Nacht und im Büro kann ich so das Handy wunderbar lautlos schalten, wofür ich bei meinem alten Samsung erstmal in das Menü musste. Sicher, dass klappt auch wunderbar, aber bei dem iPhone brauche ich jetzt nur einfach einen Schalter betätigen.

Äußerst praktisch finde ich auch den Fingerabdrucksensor im Homebutton. Mittlerweile haben das ja aber auch schon viele Androidgeräte. Mein altes Handy allerdings nicht, hier musste ich dann eine Geste oder einen Zahlencode eintippen. Auch nicht schlimm, aber missen möchte ich den Abdrucksensor mittlerweile auch nicht mehr. Es (das Entsperren) geht einfach einfacher von der Hand. Daumen drauf, entsperrt. Klasse Sache!

Manches mal dauert es aber etwas bis der Sensor den Daumen bzw. den Finger erkennt. Das soll bei dem neuen iPhone 6s ja noch mal deutlich verbessert worden sein. Kann ich aber mangels 6s nicht bestätigen. Hat mich bisher aber auch noch nicht zur Weißglut gebracht, insofern ist es nicht so schlimm.

Ansonsten fühlt sich das Gehäuse äußerst wertig und gut verarbeitet an. Das Gehäuse ist zwar relativ lang für ein 4,7″ Display, da könnte Apple noch etwas einsparen, aber es ist jetzt auch nicht übergroß wie die in Mode gekommenen 5,5″ Handys. Trotzdem stimmt der Preis nicht, aber das ist ein anderes Thema. Übrigens gibt es bei DeinHandy derzeit zum iPhone 6 mit 16 GB, 64 GB oder 128 GB Speicher sogar eine gratis Weihnachtstanne dazu.

Zu der Kamera kann ich sagen: Wow! Für eine Handykamera ist die wirklich klasse! Also ich kenne bisher ja nur die von meinem Samsung Galaxy S Advance (und selbst bei der war ich manchmal positiv überrascht), aber das was Apple da abliefert finde ich schon echt toll. Gut, gegen meine Canon 70D DSLR sieht auch die iPhone Kamera kein Land. Aber Videos und Bilder sind sehr scharf und selbst im Dunkeln macht die Kamera noch nette Bilder.

iOS ist schön, aber kein Allheilmittel

Kommen wir zur Software. Das Einrichten des Handys klappte ohne Probleme. Man wird Schritt für Schritt durch die Einrichtung geleitet, bis man auf dem iOS typischen „Desktop“ gelangt. Aber das ist ja nichts Neues, bei Android verläuft das ja im Grunde ähnlich.

IMG_9405_5472 x 3648_flickr_01-3 Es war erst mal eine Umgewöhnung, keinen richtigen Appdraw wie bei Android zu haben. Aber nach kurzer Zeit muss ich sagen: Vermisse ich auch gar nicht mehr. Man holt das Handy aus dem Schlaf (Daumen auf den Touchsensor) und hat gleich seine Programme vor Augen, wunderbar. Oftmals habe ich gelesen, dass iOS-Apps höherwertiger sein sollen. Kurz: kann ich bestätigen. Im Großen und Ganzen erscheinen die Apps durchdachter und optisch frischer. Es gibt aber auch hier Ausnahmen!

Aber man muss auch sagen: So toll das iPhone und auch iOS ist: iOS ist nicht das Allheilmittel! Ich habe gelegentlich auch Ruckler. Vor allem wenn ich nach links in dieses Suchmenü gehe (dort wo auch die News drin stehen), merkt man das schon relativ oft. iOS ist flüssig, es ist auch schneller als mein altes Android (wäre ja traurig wenn dem nicht so wäre), aber wie gesagt, auch iOS ruckelt manchmal. Eventuell liegt es aber auch an der App selbst. Denn wenn man bei WhatsApp durch die Chats scrollt, ruckelt es auch ein wenig. Dies fiel mir auch in den „Einstellungen“ vom iPhone auf.

Was mich aber am meisten stört bzw. mir stark aufgefallen ist, ist die Tastatur. Vorher hatte ich auf Android die Swype-Tastatur. Die gibt es zwar auch für iOS – habe ich aber noch nicht ausprobiert, da sie wohl laut diverser Aussagen recht häufig abstürzen soll. Dadurch das ich diese Tastatur gewohnt bin, finde ich die iOS-Tastatur äußerst unkomfortabel. Für Zahlen, Punkt und Komma muss man extra auf eine neue Tastaturseite. Für Sonderzeichen noch einmal tiefer. Das hat so gar nichts von Komfort! Bei der Swype-Tastatur hat man diese Tasten direkt vor Augen, keine Ahnung warum Apple das nicht hinbekommt, bzw. wenigstens so eine alternative Tastatur anbietet.
Vielleicht sollte ich wirklich mal die Swype-Tastatur ausprobieren.

Und wieso kann man in einem geschriebenen Satz nicht mit dem Cursor ZWISCHEN die Buchstaben? Man muss, wenn man sich um einen Buchstaben vertippt hat, ernsthaft das ganze Wort entfernen und erneut schreiben?! Klar, es werden einem ein paar wenige Vorschläge gegeben, aber wenn die nichts nützen? Umständliche und zeitraubende Arbeit ist sowas.
Bei Android ging das ohne Probleme. Falscher Buchstabe in einem Wort? Zack! Mit dem Cursor drauf, Buchstaben löschen und neuen schreiben.

Was ich aber sehr gut an iOS finde (und das hatte ich bei meinem alten Android halt nicht) ist die Wiederherstellung, wenn man sein iPhone neu einrichtet. Einfach aus der iCloud die Einstellungen laden und nach ein paar Minuten ist das Handy wieder so eingerichtet wie es vor der Wiederherstellung war. Das ist eine klasse Sache und spar sehr viel Zeit und Mühe. Man muss im Grunde das Telefon nur 1x komplett nach seinen Bedürfnissen einrichten und hat danach seine Ruhe. Wenn man dann auf ein neueres Modell umsteigt, kann man ganz einfach im Einrichtungsassistenten die iCloud auswählen und alle Einstellungen und Apps werden aus der Cloud geladen.

Achso, eins noch: Die GPS-Funktionalität bei dem iPhone ist in meinen Augen nur befriedigend. Wenn man nicht gerade in einem WLAN ist, finde ich das GPS äußerst ungenau. Natürlich, in einem Gebäude ist die Genauigkeit vielleicht nicht ganz so gegeben wie draußen, aber mein altes Samsung Galaxy S Advance hat auch in Gebäuden den Standort sehr gut gezeigt. Ganz im Gegensatz zum iPhone, wo eine Abweichung von mehren Straßen ist. Das muss ich vielleicht mal beobachten, grade bei der Navigation ist das nicht ganz so schön, schätze ich. Vielleicht haben meine Leser ja ähnliches „Problem“?

Mein Fazit zum iPhone

So, im Großen und Ganzen bin ich aber soweit zufrieden mit dem iPhone 6. Es fühlt sich gut in der Hand an, es ist nicht zu dick und zu groß in der Hosentasche und es ist im Alltag schnell genug, um damit auch arbeiten zu können. Manchmal ruckelt es dann aber doch etwas, was den Gesamteindruck ein klitze kleines Stück weit trübt, aber ich kann sagen, so schnell will ich kein Android wieder zurück. Nein, ich vermisse Android wirklich nicht. Einzig die Tastatur und der Cursor bringen mich manchmal zur Weißglut.

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Autor: Pascal

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